Reiterverein Laurensberg 1924 e.V.


28
Ja
Seit Januar 2013 ist die neue LPO in Kraft.
28.01.2018 09:50

 

 

 

http://www.pferd-aktuell.de/lpo2013/lpo-aenderungen-ab-2013/das-wird-neu-ab-2013

 

Hier sind die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

 


Ab 2013 besteht Helmpflicht – allerdings nur für jugendliche Reiter bis 18 Jahre, für alle Teilnehmer der Klassen E und A sowie generell für Springreiter auch auf dem Vorbereitungsplatz. Ab Klasse L haben erwachsene Dressurreiter auch künftig die Wahl: Helm, Melone oder Zylinder.

Bei Jungpferdeprüfungen gilt immer Helmpflicht, auch auf dem Vorbereitungsplatz.




 

 


Was ist eine Platzierung, was eine Siegerehrung? Beide Begriffe werden umgangssprachlich oft identisch verwendet, bedeuten aber nicht dasselbe. Kann sich jemand in einer Prüfung platzieren – laut LPO betrifft das mindestens das beste Viertel der Teilnehmer –, darf er auch an der Siegerehrung teilnehmen. Und das sollte er auch tun. Denn die Teilnahme an der Siegerehrung ist für die an erster bis sechster Stelle Platzierten verpflichtend, sofern der Veranstalter nichts anderes vorgibt.

Hat der Reiter mehrere Pferde in der Platzierung, so soll er mit dem höchst platzierten Pferd einreiten.

Grundsätzlich werden 1/4 der Teilnehmer platziert und erhalten Geldpreis und Ranglistenpunkte.

Es können auch 1/3 der Teilnehmer platziert werden, jedoch erhalten nur die 25 % Geldpreis und RLP.

Zu einer der wichtigsten Änderungen der LPO gehört auch die „Richter-Rotation“. Danach dürfen Richter / TD nicht in mehr als fünf aufeinander folgenden Jahren auf einem Turnier tätig sein. Pro Veranstaltungsjahr ist mindestens ein Richter auszutauschen. Eine Ausnahme machen Voltigierprüfungen.

Die Unterscheidung von „offenen“ und „geschlossenen“ Prüfungen gehört zu den wichtigsten Änderungen der neuen LPO. Hier ist festgelegt, welche Turnierteilnehmer der Disziplinen Dressur und Springen welche Option haben: Wer im LPO-Anrechnungszeitraum mit mehr als drei Pferden in Dressur oder Springen platziert war, der Leistungsklasse eins (LK 1) angehört oder an Prüfungen der Klasse S*** und höher teilgenommen hat, ist in „geschlossenen Prüfungen“ nicht teilnahmeberechtigt. Erkennbar ist dies an dem Buchstaben „B“ in den sportfachlichen Daten des Reiters auf www.fn-neon.de. Steht hinter der Leistungsklasse dagegen ein „A“, ist der Betreffende sowohl in offenen als auch geschlossenen Prüfungen teilnahmeberechtigt.

Der Veranstalter ist verpflichtet mindestens 20% seiner ausgeschriebenen Prüfungen, als „geschlossene Prüfungen“ zu benennen. Welche er hier benennt bleibt ihm überlassen.

Bei Qualifikationsprüfungen, die zu einer Finalprüfung führen, werden von den Finalisten nicht automatisch alle im Finale platziert, sondern nur 75%.

Das Zeitbudget von Berufstätigen wird immer knapper. Um besser planen zu können, muss der vorläufige Zeitplan einer Ausschreibung nicht nur den Tag, sondern auch die Tageszeit (Vormittag, Nachmittag, Abend) enthalten, zu der die jeweilige Prüfung stattfinden soll.


















 

 


Ganz neu ist auch die Aufnahme der Leistungsklasse 0 (LK 0). Der alte Spruch – „LK 0 gehört zur WBO, LK 6 zur LPO“ – gilt im kommenden Jahr nicht mehr. Ab 2013 werden in den Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren sieben Leistungsklassen - 0, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 -  unterschieden. Dann wird die Klasse E nur noch in der LPO geregelt, das heißt, sie kann nicht mehr als Wettbewerb gemäß WBO ausgeschrieben werden. In Leistungsprüfungen der Klasse E sind künftig also Teilnehmer der LK 0 und 6 zugelassen (wobei Reiter der LK 0 parallel dazu auch weiterhin an WBO-Wettbewerben teilnehmen dürfen). Voraussetzung für die Teilnahme an einer Leistungsprüfung der Klasse E ist wie für alle LP eine Jahresturnierlizenz. Mit seiner Unterschrift unter dem Antrag erkennt der Teilnehmer die Regeln der LPO an. Die Lizenz ist für Turniereinsteiger der Leistungsklasse 0 kostenlos („Schnupperlizenz“). Ferner erforderlich sind für den Start ein FN-eingetragenes Turnierpferd und die Mitgliedschaft in einem Reitverein. Die Ergebnisse werden wie für alle anderen Leistungsklassen erfasst und Ranglistenpunkte vergeben.

Schon immer waren Turnierteilnehmer auf dem Turniergelände und dessen Umgebung zu einer sportlich-fairen Haltung verpflichtet. Die neue LPO schließt nun ausdrücklich auch die einem Teilnehmer zuzuordnenden Personen, Ausbilder, Besitzer, Pfleger, Beifahrer, etc in diese Verpflichtung ein. § 52 definiert jetzt auch noch detaillierter als bisher, was unter einem „unsportlichen Verhalten“ zu verstehen ist.

Exzellente Böden, gutes Hindernismaterial und gute Parkmöglichkeiten – das wünschen sich die meisten Turnierteilnehmer. Doch gute Bedingungen haben ihren Preis. Die Durchführungsbestimmungen zu § 27 sehen daher vor, dass Veranstalter – sofern in der genehmigten Ausschreibung ausdrücklich aufgeführt – zusätzlich zu Nenn- und Startgeld eine zweckgebundene Gebühr in Höhe von maximal 5 Euro pro gestartetem Pferd/Gespann erheben dürfen. Bei Ein-Tages-Vielseitigkeitsprüfungen kann diese Gebühr bis maximal 25 Euro betragen. Damit soll die Ausschreibung solcher Prüfungen, die bei vielen Reitern aus Zeitgründen zwar beliebt, allerdings für den Veranstalter mit einem deutlich erhöhten Personalbedarf verbunden sind, gefördert werden. (Bitte laßt Euch eine Quittung aushändigen)






 

 

Kommentare

Gratis Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!